- Mangelnde Harmonisierung des Kollisionsrechts im internationalen Vertriebsrecht,
- Unterschiedliche Umsetzung der Handelsvertreter-Richtlinie durch die jeweiligen Mitgliedsstaaten,
- Internationales Vertriebsrecht und UN-Kaufrecht,
- Überblick über die jüngste Rechtsprechung des EuGH und des BGH zur internationalen Zuständigkeit nach der Brüssel Ia-VO,
- Relevanz und Konsequenzen von Schiedsvereinbarung im internationalen Vertriebsrecht,
- Die Bestimmung des auf Vertriebsverträge anwendbaren Rechts nach den Grundsätzen der Rom I-VO,
- Die „Durchbrechung“ des anwendbaren Rechts durch Berücksichtigung von Eingriffsnormen nach Art. 9 Rom I-VO
- Die Anwendung ausländischen Rechts in Verfahren vor deutschen Gerichten im Sinne von § 293 ZPO.
Ziel des Seminars
Das Online-Seminar vermittelt Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten sowie Fachanwältinnen und Fachanwälten für Internationales Wirtschaftsrecht bzw. Handels- und Gesellschaftsrecht praxisrelevante Kenntnisse zu den aktuellen Entwicklungen im internationalen Vertriebsrecht und eignet sich zugleich zur Fachanwaltsfortbildung nach § 15 FAO.
Im Mittelpunkt stehen aktuelle rechtliche Entwicklungen, die jüngste Rechtsprechung des EuGH und des BGH sowie praxisrelevante Fragestellungen des grenzüberschreitenden Vertriebs. Behandelt werden insbesondere die internationale Zuständigkeit nach der Brüssel Ia-VO, die Bestimmung des auf Vertriebsverträge anwendbaren Rechts nach der Rom I-VO, die Bedeutung von Eingriffsnormen, die Anwendung ausländischen Rechts vor deutschen Gerichten, das Verhältnis zum UN-Kaufrecht sowie die praktische Relevanz von Schiedsvereinbarungen in internationalen Vertriebsverhältnissen.
Anhand typischer Fallkonstellationen wird aufgezeigt, wie internationale Vertriebsverträge rechtssicher gestaltet, grenzüberschreitende Streitigkeiten vermieden und vertriebsrechtliche Risiken frühzeitig erkannt werden können. Die Teilnehmenden erhalten wertvolle Hinweise für die Beratung von Unternehmen, Handelsvertretern, Vertragshändlern und Vertriebspartnern in einem zunehmend international geprägten wirtschaftlichen Umfeld und halten ihre Kenntnisse im Internationalen Wirtschaftsrecht bzw. Handels- und Gesellschaftsrecht auf dem aktuellen Stand.
Teilnehmerkreis
Fachanwälte/innen für Internationales Wirtschaftsrecht bzw. Handels- und Gesellschaftsrecht sowie Rechtsanwälte/innen, die sich intensiver mit gestaltungsrechtlichen Fragestellungen in den genannten Fachrichtungen befassen.
Zeit
2,5 Nettozeitstunden
Gut zu Wissen
Es besteht die Möglichkeit während und nach dem Seminar via Chat Fragen zu stellen. Allerdings wird empfohlen, Fragen für eine effektivere Kommunikation über das Mikrofon zu äußern.
Wenn Fragen direkt über das Mikrofon gestellt werden, profitieren sowohl die Teilnehmenden als auch die Referierenden. Dies fördert ein besseres Verständnis und ermöglicht es allen, mehr aus dem Seminar mitzunehmen.
Technischer Hinweis
Bitte prüfen Sie vor Ihrer Teilnahme an einem unserer Online-Seminare, ob Ihr IT-System die technischen Mindestvorraussetzungen zur Teilnahme erfüllt.
Mehr Informationen finden Sie auch in unseren FAQs // Online-Seminare/Technische Fragen-Problemlöser