Claude kann juristische Arbeit spürbar erleichtern – aber nur, wenn Juristinnen und Juristen das Tool kontrolliert, präzise und verantwortungsvoll einsetzen. Wer KI-Ergebnisse ungeprüft übernimmt, riskiert fachliche Fehler, Vertraulichkeitsprobleme und falsche Erwartungen an die Leistungsfähigkeit des Systems.
Das Webinar zeigt, wie Claude in der juristischen Praxis eingesetzt werden kann: für Textentwürfe, Zusammenfassungen, Fallstrukturierung, Argumentationsprüfung, Mandantenkommunikation und interne Wissensarbeit. Gleichzeitig werden die Grenzen klar benannt: Claude ist kein Ersatz für juristische Bewertung, keine verlässliche Rechtsquelle und kein Freibrief zur Verarbeitung sensibler Informationen.
Die Teilnehmenden lernen, wie sie bessere Prompts formulieren, Ergebnisse kritisch prüfen und Claude als unterstützendes Werkzeug in ihren juristischen Arbeitsalltag integrieren können.
Schwerpunkte des Webinars:
- Den Umgang mit Claude erforschen: Erste eigene Erfahrungen aufbauen und souverän damit arbeiten
- Typische Einsatzfelder: Textentwürfe, Zusammenfassungen, Fallstrukturierung, Argumentationsprüfung, interne Wissensarbeit
- Rechtliche Grenzen: § 203 StGB und § 43e BRAO – was beim Einsatz mit Mandatsbezug zu beachten ist
- Bessere Prompts, kritische Ergebnisprüfung, Kontrollverantwortung im anwaltlichen Alltag
- Ausblick: API-Nutzung, Plugins und Skills – wie andere Berufsgruppen heute schon mit Claude arbeiten
- Ausblick: Claude Co-Work und direkter Computerzugriff samt Fernsteuerung – was technisch möglich ist (Vorsicht: berufsrechtlich und datenschutzrechtlich besonders sensibel)