Der Erwerb eines Erbteils gewinnt in der Praxis zunehmend an Bedeutung.
Dies gilt sowohl bei der Auseinandersetzung von Erbengemeinschaften als auch bei dem Erwerb durch Investoren.
Der Erbschaftskauf erfordert eine detaillierte Ausgestaltung des Vertragswerks, da die Regelungen der §§ 2371 ff. BGB nur sehr wenige Rahmenbedingungen vorgeben.
Auf Seiten etwaiger Investoren ist insbesondere die Ausgestaltung des (schuldrechtlichen) Herausgabeanspruchs des § 2374 BGB von besonderem Interesse, da dieser auch auf einzelne Vermögensgegenstände beschränkt werden kann.
- Grundlagen zu Verfügungen über den Erbteil und deren Voraussetzungen
- Grundlagen des Erbteilskauf
- Vertragsgegenstand
- Form des Erbteilskaufvertrages § 2371 BGB
- Sicherung von Leistungen und Gegenleistung
- Sicherungsbedürfnis des Verkäufers
- Sicherungsbedürfnis des Käufers
- Vorkaufsrechte, Genehmigungspflichten, Anzeigepflichten
- Vorkaufsrechte der Miterben
- Familien / Betreuungsrechtliche Genehmigung
- Land- oder Forstwirtschaftliche Genehmigung
- Verwalterzustimmung nach WEG
- Anzeigepflicht an das Nachlassgericht
- Sonstiger wesentlicher Inhalt des Erbteilskaufvertrages
- Gewährleistung
- Wirtschaftlicher Übergang
- Haftung gegenüber Nachlassgläubigern
- Besonderheiten des Handelsgeschäfts
- Ausgestaltung des (schuldrechtichen) Herausgabeanspruchs
- Rechtsfolgen der Erbteilsübertragung
- Kosten
Teilnehmerkreis
Fachanwälte/innen für Erbrecht sowie Rechtsanwälte/innen, die sich intensiver mit erbrechtliche Mandaten befassen oder erbrechtlich interessiert sind.
Zeit
2,5 Nettozeitstunden
Technischer Hinweis
Bitte prüfen Sie vor Ihrer Teilnahme an einem unserer Online-Seminare, ob Ihr IT-System die technischen Mindestvorraussetzungen zur Teilnahme erfüllt.
Mehr Informationen finden Sie auch in unseren FAQs // Online-Seminare/Technische Fragen-Problemlöser