Die Abänderung von Unterhaltstiteln ist eine besonders anspruchsvolle und wichtige anwaltliche Tätigkeit. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten sind Einkünfte sehr volatil; Arbeitnehmer haben z.B. aufgrund von Kurzarbeit geringeres Einkommen, Selbstständige erleiden Gewinnrückgänge und kämpfen mitunter sogar um ihre Existenzgrundlage. In solchen Fällen muss die anwaltliche Vertretung handeln und die Abänderung bestehender Unterhaltstitel beantragen und bei Gericht durchsetzen. Natürlich kann es auch gegenteilige Effekte geben: Kredite wurden getilgt oder Kinder müssen nicht mehr unterhalten werden, sodass höherer Ehegattenunterhalt zu zahlen ist. Aufgrund der vielen Fallstricke kommt es in diesem Bereich jedoch immer wieder zu unzulässigen Anträgen. Spätestens im Bereich der Beschwerde werden diese Verfahrensfehler aufgedeckt und schonungslos geahndet. Die Fortbildungsveranstaltung geht daher schwerpunktmäßig auf die richtige Antragstellung und den schlüssigen Vortrag zur Abänderung ein.
Aufgearbeitet wird die Thematik systematisch; zahlreiche taktische Hinweise sowie Formulierungshinweise werden gegeben.