Erwerbsausfallschäden - also finanzielle Nachteile durch die unfallbedingte Beeinträchtigung der Arbeitskraft - sind oftmals nicht im ersten Fokus des Mandats, weil beim häufigen Fall eines nur kurzfristigen Ausfalls eines Arbeitnehmers die Entgeltfortzahlung eingreift. Sobald es aber um längere Verletzungszeiten oder um die Verletzung eines Selbstständigen geht, wenn Kinder verunfallen oder es an einer Kompensation durch Sozialleistungen fehlt, wird der Erwerbsschaden evident wichtig für die Personenschadensregulierung. Das Skript beschreibt zunächst die Grundsätze des Erwerbsschadens und beleuchtet dann im Einzelnen die denkbaren Erwerbssituationen (Arbeitnehmer, Selbständige, Beamte usw.). Die Verletzung von Kindern findet besondere Beachtung. Der zweite Teil des Skriptes bietet eine Vielzahl praxisrelevanter Schriftsatzmuster für typische Regulierungssituationen des Erwerbsschadens in seinen Facetten.
Gliederung:
1) Allgemeines
(a) Prozessuales
(b) Beweislast
(c) Schadensminderungspflicht
(d) Vorteilsausgleichung
(e) Dauer des Schadensersatzanspruchs
(f) Brutto- oder Nettomethode
2) Besonderheiten bei einzelnen Berufsgruppen
(a) Abhängig Beschäftigte
(b) Selbstständige
(c) Beamte
(d) Arbeitslose
(e) Gesellschafter
3) Kinder, Jugendliche, Auszubildende, Studenten
(a) Allgemeines
(b) Verzögerter Berufseinstieg
(c) Änderung/Aufgabe des Berufsziels
(d) Beispiele
(e) Schadensminderung
(f) Beschlussempfehlungen des VGT zum Thema „Erwerbsschaden Jugendlicher“
Schriftsatzmuster
1) Information an Rentenversicherer bei Arbeitnehmerausfall.
2) Erwerbsschaden von Selbständigen bei kurzfristigem Ausfall
3) Dauerhafter Erwerbsschaden eines Arbeitnehmers
4) Erwerbsschaden – Feststellungsklage
5) Erwerbsschaden – Zahlungsklage bei kindlichem Verletzten
6) Eigenleistungen beim Hausbau
Umfang: 77 Seiten