Selbststudium in Videoformat - Absolvierung jederzeit innerhalb von 12 Wochen, ab Zusendung Zugangsdaten
Die Fortbildung beschäftigt sich mit sogenannten Dark Patterns, also manipulativen Gestaltungselementen in digitalen Benutzeroberflächen, und deren rechtlicher Bewertung im Online-Recht.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie solche Praktiken rechtlich einzuordnen sind und welche gesetzlichen Maßstäbe sich aus dem europäischen und nationalen Recht ergeben.
Dabei werden insbesondere Regelungen aus dem Lauterkeitsrecht, Verbraucherrecht, Datenschutzrecht sowie dem Plattformrecht betrachtet. Außerdem wird dargestellt, wie diese Vorschriften in der Praxis durchgesetzt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Analyse aktueller Gerichtsentscheidungen und behördlicher Leitlinien. Daraus werden schließlich Anforderungen abgeleitet, die Unternehmen bei der rechtskonformen Gestaltung von Online-Angeboten beachten müssen.
- Dark Patterns und manipulative Gestaltung digitaler Benutzeroberflächen
- Rechtliche Einordnung im Online-Recht
- Relevante Rechtsbereiche
- Lauterkeitsrecht (z. B. UWG)
- Verbraucherrecht
- Datenschutzrecht (z. B. DSGVO)
- Plattformrecht
- Unionsrechtliche und nationale rechtliche Maßstäbe
- Durchsetzung der Vorschriften in der Praxis
- Aktuelle Rechtsprechung
- Leitlinien von Aufsichtsbehörden
- Anforderungen an eine rechtssichere Gestaltung von Online-Angeboten
Ziel des E-Learnings
Die Fortbildung vermittelt einen praxisorientierten Überblick über sogenannte Dark Patterns – manipulative Gestaltungsformen digitaler Benutzeroberflächen, die Nutzer zu bestimmten Entscheidungen lenken sollen.
Die Teilnehmenden lernen, wie solche Gestaltungsmuster rechtlich einzuordnen sind und welche wettbewerbsrechtlichen, datenschutzrechtlichen sowie medien- und plattformrechtlichen Vorgaben zu beachten sind. Anhand typischer Fallkonstellationen wird dargestellt, wann Dark Patterns gegen geltendes Recht verstoßen und welche Risiken sich für Unternehmen sowie Plattformbetreiber ergeben.
Teilnehmerkreis
Fachanwälte/innen für IT-Recht bzw. Gewerblicher Rechtsschutz bzw. Urheber- und Medienrecht sowie Rechtsanwälte/innen, die sich intensiver mit gestaltungsrechtlichen Fragestellungen in der genannten Fachrichtung befassen.
Ebenso richtet sich das E-Learning-Modul an alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die an einer Vertiefung ihrer Kenntnisse im Bereich des Online-Rechts, der Regulierung digitaler Geschäftsmodelle und der rechtssicheren Gestaltung digitaler Benutzeroberflächen interessiert sind.
Zeit
2,5 Nettozeitstunden
Gut zu Wissen
Bitte beachten Sie, dass unser eLearning-Modul inhaltlich identisch mit unserem Online-Seminar ist. Die beiden Fortbildungen unterscheiden sich nur hinsichtlich des zeitlichen Konzeptes.
Bitte beachten Sie, dass das jeweilige gebuchte Modul (inkl. Zertifkat, Lernerfolgskontrolle und Skripte) Ihnen 12 Wochen zur Verfügung steht.
Gemäß § 15 Abs. 4 FAO können Sie max. 5 Nettozeitstunden als Selbststudium anerkannt bekommen.
Technischer Hinweis
Diese Fortbildung ist jederzeit und unabhängig von eine Teilnehmerzahl möglich.
Bitte beachten Sie, dass unser eLearning-Modul inhaltlich identisch mit unserem berteits angebotenem Online-Seminar ist. Die beiden Fortbildungen unterscheiden sich nur hinsichtlich des zeitlichen Konzeptes.
Gemäß § 15 Abs. 4 FAO können Sie max. 5 Nettozeitstunden als Selbststudium anerkannt bekommen.
Nach Zusendung der eLearning-Zugangsdaten ist eine Stornierung des Moduls nicht mehr möglich - wir bitte um Ihr Verständnis.