Das Seminar zeigt die praktischen Probleme, die bei der Verwertung von Grundbesitz im Insolvenzverfahren auftreten und wie diese zu lösen sind. Regelmäßig bestehen Grundpfandrechte, nicht selten sind Zwangsversteigerung oder -verwaltung bereits anhängig und Sicherungshypotheken im Wege der Zwangsvollstreckung eingetragen. Neben den Grundlagen zu abgesonderter Befriedigung bei Immobiliarvermögen werden Spezialfragen zum Zwangsversteigerungsverfahren, zur Zwangsverwaltung oder zum Grundbuchverfahrensrecht behandelt. Aus Sicht des Insolvenzpraktikers wird die freihändige Verwertung mit Ablösung der Absonderungsberechtigten, die Zulässigkeit sogenanter Lästigkeitsprämien oder die Freigabe nicht verwertbaren Grundbesitzes erörtert. Die in der Praxis häufige „kalte Zwangsverwaltung“ wird mit ihren Grundlagen, Durchführung und Haftungsrisiken eingehend dargestellt und besprochen.