Referent: Willi Johannes Kainz, Vorsitzender Richter am Bayerischen Landessozialgericht ("Unfallsenat") MünchenIm Rahmen der Fortbildungsveranstaltung wird der klassische Arbeitsunfall im Sinne von § 8 SGB VII dargestellt. Aus aktuellem Anlass wird vertieft der Problemkreis „Homeoffice" und eine Infektion durch „Covid 19“ als Arbeitsunfall dargestellt. Dabei wird systematisch die Prüfung eines Arbeitsunfalles an zahlreichen Fällen insbesondere aus der Rechtsprechung des BSG und der LSG vermittelt. Um Praxisnähe für den anwaltlichen Alltag zu schaffen, werden zahlreiche Formulierungshilfen und Schemata dargestellt.Aus dem Inhalt:I. Versicherte Tätigkeit • Abgrenzung Beschäftigung gem. § 7 SGB IV, „Freie Mitarbeit“, Hausgewebetreibende, Heimarbeit, Soloselbständige, On-Demand-Economy / Crowdwork(ing), Gig Work oder Arbeit auf Abruf• Kinder im Distanzunterricht; Betreuung durch geeignete Tagespflegepersonen • Studierende während der Aus- und Fortbildung an Hochschulen,• ehrenamtliche Tätigkeit• Unfall bei DiensthandlungII. Gesundheitserstschaden, Unfallkausalität, Theorie der wesentlichen Bedingungen• kurze systematische Darstellung• Probleme bei Arbeitsunfall im „Home Office“ und bei „ Distanzunterricht“III. Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung insbesondere Verletztenrente und MdEIV. Aktuelle Rechtsprechung und Hinweise auf die aktuellen Änderungen im Recht der gesetzlichen Unfallversicherung VI. Verfahrensrechtliche Hinweise, Gutachten nach § 109 SGGDer Referent Willi Johannes Kainz ist Vorsitzender Richter eines Unfallsenats am Bayerischen Landessozialgericht. Er blickt auf eine langjährige Erfahrung als Sozialrichter sowie als ehemaliger Fachhochschullehrer zurück. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen erstellt.