Was gibt es Neues in der Unfallversicherung?
Aktuelles zu klassischen und praxisrelevanten unfallversicherungsrechtlichen Problemen werden wir in dieser Veranstaltung besprechen. Schwerpunkt werden dabei Entscheidungen zu Invaliditätsleistungen bilden und hierbei insbesondere „Klassiker“ wie die Frist zur ärztlichen Invaliditätsfeststellung, die Bemessung von Invalidität und die anspruchsmindernde Mitwirkung. U.a. folgende Entscheidungen sollen thematisiert werden:
- öOGH v. 25.2.2026: Liegt ein bedingungsgemäßer Unfall beim Verschlucken chemischer Substanzen vor?
- u.a. OLG Braunschweig v. 12.2.2025, OLG München v. 15.5./14.7.2026: Welche inhaltlichen Anforderungen sind an eine rechtzeitige ärztliche Invaliditätsfeststellung zu stellen?
- OLG Stuttgart v. 4.12.2025: - Ist eine ärztliche Invaliditätsfeststellung noch erforderlich, auch wenn der Versicherer sich auf den Fristablauf nicht berufen kann?
- OLG Nürnberg v. 29.9.2025: Kann eine ärztliche Invaliditätsfeststellung eine Schmerzsymptomatik auch ohne ausdrückliche Erwähnung erfassen?
- OLG Dresden v. 1.6.2026: Was ist der maßgebliche Zeitpunkt der Erstbemessung?
- OLG Zweibrücken v. 15.4.2026: Was ist bei der Neubemessung zu berücksichtigen?
- OLG Saarbrücken v. 4.2.2026: - Ermittlung des Invaliditätsgrades bei der Mitwirkung von Krankheiten und Gebrechen: Abzug vorher oder nachher?
- BGH v. 3.12.2025: Sind bei der „Mitwirkungsklausel“ auch mittelbare Mitwirkungen (zB Medikamenteneinnahme) zu berücksichtigen?
Aktualisierungen bleiben vorbehalten!