Angesichts vermehrter Ehescheidungen, sowie Erbauseinandersetzungen steigt die Anzahl der gerichtlichen Teilungsversteigerungsverfahren.
Aufgrund der komplexen Materie solcher Verfahren bestehen hier einerseits gerade für beratende Rechtsanwälte erhöhte Regressgefahren, wenn bestimmte Grundregeln nicht beachtet werden.
Andererseits können sich durch solche Verfahren aber auch für die Mandantschaft günstige Auseinandersetzungsmöglichkeiten hinsichtlich des Miteigentums ergeben. In diesem Skript erfahren Sie, wie Sie taktisch am besten in jeder Verfahrenslage vorgehen. Sie lernen, die starke Stellung eines (Pfändungs-)Gläubigers/Antragstellers im Teilungs- Versteigerungsverfahren vollständig auszuschöpfen.
Grobgliederung:
I. Ausgangslage II. Zweck und Funktionen des Verfahrens III. Taktische Vorüberlegungen IV. Wer kann die Teilungsversteigerung beantragen? V. Verfahrensgrundsätze VI. Gegenstände der Teilungsversteigerung VII. Anordnungs- Beitrittsverfahren VIII. Der Versteigerung entgegenstehende Rechte bzw. Vereinbarungen bei Ehegatten IX. Einstellungsmöglichkeiten X. Wertermittlung und Festsetzung des Verkehrswertes XI. Die Vorbereitung des Versteigerungstermins XII. Das geringstes Gebot als „Kernstück“ des Versteigerungsverfahrens XIII. Der Versteigerungstermin XIV. Erlösverteilung XV. Die Wiederversteigerung gegen den Ersteher XVI. Literaturverzeichnis Umfang: 98 Seiten