Erst betraf es die Eltern, nun gehen die „Boomer“ in Rente und der juristische Beratungs- und Vertretungsbedarf in vielen Bereichen des Medizinrechts, die am Ende des Lebens geregelt werden müssen, steigt deutlich an.
Dieser Vortrag soll Ihnen eine gute Grundlage für diese Themen bieten.
Was kann ich Mandanten raten, deren Angehörige oder die selbst pflegebedürftig werden? Wie setze ich eine Pflegestufe durch – wie läuft eine Begutachtung des Medizinischen Dienstes ab? Ist es sinnvoll, diese telefonisch durchführen zu lassen? Sollte ich bei der Begutachtung als Angehöriger oder Anwalt dabei sein?
Was kann ich gegen Versäumnisse im Pflegeheim unternehmen? Wer begleitet den Heimbewohner zum Arzt?
Welche Optionen hat ein todkranker Mandant/Angehöriger des Mandanten? Dazu werden die Ansätze der Palliativmedizin dargestellt, stationär, ambulant oder im Hospiz.
Wenn jemand nicht mehr leben will – wie sieht es zurzeit mit dem assistierten Suizid in Deutschland aus? Muss ich in die Schweiz fahren?
Zudem wird dargestellt, worauf es bei einem durchsetzbaren Patiententestament ankommt und anhand eines eigenen Falles, wie man durchsetzt, dass keine ärztliche Zwangsernährung durchgeführt wird.
Es werden auch Probleme der Überdiagnostik an todkranken Menschen dargestellt, sowie die Frage – wann darf ich meinen Angehörigen zuhause sterben lassen und muss keinen Notarzt rufen – warum ermittelt die Polizei dann wegen unterlassener Hilfeleistung?
Wie setze ich abgelehnte Kuren und Rehabilitationsmaßnahmen für ältere Menschen gegenüber den Krankenkassen durch, die gerne auf „ambulante“ Rehamaßnahmen verweisen wollen?