Die Kamera steckt inzwischen in einer ganz normalen Brille. Smart Glasses wie die Ray-Ban Meta verbinden Kamera und Künstliche Intelligenz mit einem alltäglichen Gebrauchsgegenstand und werfen damit eine Vielzahl rechtlicher Fragen auf. Darf ich Personen im öffentlichen Raum aufnehmen? Was gilt für Tonaufnahmen? Wann greifen Datenschutzrecht, Recht am eigenen Bild oder strafrechtliche Vorschriften?
Besonders aktuell ist die unterschiedliche Bewertung der Ray-Ban Meta Smart Glasses durch die Bundesnetzagentur und den Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit. Das Webinar ordnet die aktuelle Diskussion ein und beleuchtet die relevanten Regelungen aus Datenschutzrecht, IT-Recht, Kunsturheberrecht, Presserecht und Strafrecht.
Anhand konkreter Praxisfälle wird zudem gezeigt, wie Unternehmen, Arbeitgeber, Veranstalter und andere Verantwortliche mit Smart Glasses umgehen können und welche organisatorischen, technischen und rechtlichen Maßnahmen zur Verfügung stehen.
Schwerpunkte des Webinars:
- Funktionsweise und Einsatz aktueller Smart Glasses
- Bild- und Tonaufnahmen nach DSGVO und KUG
- Strafrechtliche Grenzen und § 8 TDDDG
- Aktuelle Behördenbewertungen zu den Ray-Ban Meta Smart Glasses
- Transparenz, Privacy by Design und Aufnahme-LEDs
- Smart Glasses in Unternehmen, am Arbeitsplatz und bei Veranstaltungen
- Praxislösungen durch Hausrecht, Nutzungsregeln sowie technische und organisatorische Maßnahmen
- Ausblick: Smart Glasses zwischen Innovation und Regulierung