Strategien bei der Teilungsversteigerung in der familien- und erbrechtlichen Praxis

Rechtsgebiet:
  • Familienrecht
  • Erbrecht
§15 FAO Stunden: 5 Std.
Selbststudium
99,00 €
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Kursbeschreibung

Der Trend bricht nicht ab: Immer häufiger müssen sich die Gerichte mit Teilungsversteigerungen befassen: Insbesondere die gestiegene Ehescheidungsrate hat in den letzten Jahren zu einem drastischen Anstieg der Zahl der Verfahren geführt. Aber auch wenn Erbengemeinschaften hoffnungslos zerstritten sind und eine gütliche Einigung nicht mehr möglich erscheint, bleibt nur noch der Gang zum Gericht. Die Miteigentümer zerstrittener Eigentümergemeinschaften stehen dabei oft allein da. Gute Berater sind dünn gesät. Auch viele Rechtsanwälte kennen sich in dieser komplexen Materie oftmals nicht zuverlässig aus. Aber nur fundiertes Wissen und eine gute Vorbereitung ist man in der Lage für die Mandantschaft ein optimales Ergebnis zu erzielen. Das Intensivseminar informiert umfassend und praxisorientiert über die bestmögliche Vorbereitung und den Ablauf des Verfahrens.

Zahlreiche taktische Tipps für eine erfolgreiche Strategie, um eine für den Mandanten günstige Auseinandersetzung zu erreichen, runden das Seminar ab. Die Themen werden anhand von Beispielen erläutert und gleichzeitig werden Einflussmöglichkeiten auf den Verfahrensablauf aufgezeigt.

Inhalt:

  • Wesen und Bedeutung der Teilungsversteigerung
  • Festlegung der Strategie zu Beginn des Mandats anhand Grundbuchauswertung
  • Gegenstände der Teilungsversteigerung (Bruchteilsgemeinschaft, Gesamthandgemeinschaft, Erbengemeinschaft, GbR, eheliche Gütergemeinschaft etc.)
  • Anordnungsvoraussetzungen/Beitritt - Kosten / Möglichkeit der PKH nutzen
  • entgegenstehende Rechte bzw. Vereinbarungen bei Ehegatten (§ 1365 Abs. 1 BGB; BGH-Rechtsprechung beachten)
  • Verfahrensablauf, insbesondere Unterschiede zum Zwangsversteigerungsverfahren bei Forderungen
  • Möglichkeiten der Verfahrenseinstellung (§§ 180 ZVG, 765a ZPO)
  • Kernstück des Verfahrens: das geringstes Gebot bei gleicher und unterschiedlicher Grundbuchbelastung (Einzel-, Gruppen-, Gesamtausgebot - richtige Taktik wählen)
  • Verkehrswertermittlung - Taktik: Zugangsverweigerung zum Objekt
  • Versteigerungstermin und Ablauf
  • Haftungsverband des Grundpfandrechtes/Zubehör
  • Gestaltungsspielräume im Verfahren: Taktik der Einstellungsmöglichkeiten und Gegenstrategie
  • Problem: die bestehende Grundschuld (Strategien und Gegenstrategie durch Beantragung von Doppelausgebot)
  • Anmeldungen / Einhaltung von Fristen zwecks Vermeidung von Regressen
  • Rechtsstellung von Mietern / Pächtern
  • Bietverhalten (Ausschalten des „Gegners“ durch Sicherheitsleistung)
  • Zuschlagsversagung durch Einstellungsbewilligung
  • Zuschlag und Zuschlagsformen
  • Erlösverteilung und Vermeidung von Problemen

Umfang: 88 Seiten
 

Termin / Kursort

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