Veranstaltungen werden heute über unterschiedlichste Kanäle vermarktet und angeboten, von klassischen Präsenzformaten bis hin zu virtuellen Events und dem Verkauf aufgezeichneter Inhalte. Damit verbunden sind zahlreiche umsatzsteuerliche Fragestellungen, deren Beurteilung von der konkreten Ausgestaltung des Angebots und der Leistungsbeziehungen abhängt. Dies gilt im besonderen Maße bei grenzüberschreitenden Sachverhalten.
Bereits die richtige Bestimmung der Natur der Leistung hat maßgeblichen Inhalt auf die Bestimmung des Leistungsortes, des Steuerschuldners und etwaiger Steuerbefreiungen. Besonderes Augenmerk verdient der Vertrieb von Eintrittskarten über Plattformen und die Frage, welche umsatzsteuerliche Rolle die beteiligten Akteure tatsächlich einnehmen.
Das Webinar vermittelt einen praxisnahen Überblick über die umsatzsteuerlichen Besonderheiten und Fallstricke aus Sicht der beteiligten Akteure. Anhand von Beispielen wird dargelegt, wie umsatzsteuerliche Risiken identifiziert und reduziert werden können.
Schwerpunkte des Webinars:
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- Abgrenzung verschiedener Leistungsarten: Eintrittskarte, Veranstaltungsleistung, elektronische Leistung, Reiseleistung, Bildungsleistung
- Leistungsort bei grenzüberschreitenden Angeboten: die Mär von der „einheitlichen“ Veranstaltungsleistung
- Eintrittskarten: Wer schuldet die Umsatzsteuer?
- Ticket plus Übernachtung: Wann gelten die Vorschriften für Reiseleistungen?
- Verkauf von Eintrittskarten über Plattformen: Abgrenzung von Vermittler, Kommissionär und Eigenhändler
- Verkauf aufgezeichneter Inhalte
- Virtuelle Veranstaltungen: Besteuerung im One-Stop-Shop (OSS)
- (Grenzüberschreitende) Bildungsleistungen: Zweifel bei der Anwendbarkeit des FernUSG und Befreiung bei ausländischen Teilnehmern