Beim Reverse-Charge-Mechanismus geht die Umsatzsteuerschuld ausnahmsweise nicht auf den leistenden Unternehmer, sondern auf den Empfänger der Leistung über. Obwohl dieses Prinzip auf den ersten Blick klar erscheint, führt es in der Praxis regelmäßig zu Fehlinterpretationen. Ursache hierfür ist insbesondere die uneinheitliche und teils stark divergierende Umsetzung der unionsrechtlichen Vorgaben in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten. Entsprechend zählt das Reverse-Charge-Verfahren zu den besonders fehleranfälligen Bereichen des Umsatzsteuerrechts.
Das Webinar vermittelt praxisnahes Fachwissen, um Reverse-Charge-Tatbestände sicher zu erkennen, zutreffend zu qualifizieren und ordnungsgemäß abzuwickeln. Anhand typischer Praxissachverhalte sowie ausgewählter Sonderfälle werden Risiken, häufige Problemstellen und bewährte Lösungsansätze zur Vermeidung von Fehlbehandlungen dargestellt.
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