Worum geht es?
Unter Berücksichtigung der Bedeutung des UN-Kaufrechts für Wirtschaft (gilt für 90 % des deutschen Außenhandels) und Juristen/-innen (Einheitsrecht statt IPR) werden die Besonderheiten des UN-Kaufrechts dargestellt, Vergleiche zum nationalen BGB/HGB gezogen und Hinweise für die Arbeit in der Praxis gegeben.
Was sind die Schwerpunkte?
- Anwendungsbereich des UN-Kaufrechts
- Typische Strukturen und Abweichungen gegenüber dem BGB/HGB
- Verhältnis zu nationalem Recht und zu anderen Rechtsinstrumenten
- Absprachen zum Ausschluss und zur Modifikation des UN-Kaufrechts
- Vertragsabschluss, kaufmännisches Bestätigungsschreiben
- Einbeziehung und Kollision von AGB
- Primäre Leistungspflichten des/der Verkäufers/-in und des/der Käufers/-in, Leistungsort und Leistungszeit, Beförderungsverkauf, Zug-um-Zug-Leistung, Gefahrübergang, Befreiungen, Zurückbehaltungsrecht, Incoterms 2020
- Strukturen und Systematik des Leistungsrechts des UN-Kaufrechts im Vergleich zum BGB/HGB, wesentliche Vertragsverletzung, Schadenersatz, Pflichtverletzungen sowie Verjährung und Aufrechnung
- Formulierungsvorschläge und Anwendungshinweise für die Praxis
An wen richtet sich das Seminar?
Als Anwalt/Anwältin oder Unternehmensjurist/-in, der/die vertragsgestaltend und/oder forensisch mit den Rechtsfragen grenzüberschreitender Kaufverträge befasst ist, profitieren Sie von diesem Seminar.