Steuerverwaltungsakte und andere Handlungen der Finanzverwaltung erweisen sich häufig als rechtsfehlerhaft und machen die Inanspruchnahme finanzgerichtlichen Rechtsschutzes erforderlich. Das Seminar stellt die für die anwaltliche Vertretung solcher Verfahren notwendigen Grundlagen anhand anschaulicher Fälle aus der Praxis dar und vermittelt dadurch die erforderliche Sicherheit, Fehler steuerrechtlicher Verwaltungs- und Gerichtsentscheidungen zu erkennen sowie erfolgreich im Steuerrechtsschutzverfahren geltend zu machen.
Klageerhebung/Antragstellung vor dem Finanzgericht: formale und inhaltliche Anforderungen, Wiedereinsetzung in versäumte Fristen, Aktenvorlage und Akteneinsicht, Befangenheits- und Beweisanträge Änderbarkeit von FG-Entscheidungen noch in der Instanz: offenbare Unrichtigkeiten, Tatbestandsberichtigung, Urteilsergänzung, Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung Erfolgreiche Vertretung im Rechtsmittelverfahren vor dem BFH: formale und materiell-rechtliche Anforderungen der Nichtzulassungsbeschwerde und der Revision, Wiederaufnahme, Anhörungsrüge, Gegenvorstellung und Verfassungsbeschwerde Einstweiliger Rechtsschutz: Aussetzung der Vollziehung, einstweilige Anordnung
Rechtsanwälte/-innen, insbesondere Fachanwälte/-innen für Steuerrecht, Steuerberater/-innen, Rechts- oder Steuerabteilungen