Worum geht es?
Fragen nach der Haftung der Erben für Nachlassverbindlichkeiten stellen sich dem/der Rechtsberater/-in nahezu täglich. Deshalb sollten die nicht ganz einfachen gesetzlichen Regelungen dem Praktiker/der Praktikerin vertraut sein. Im Seminar werden materiellrechtliche Haftungsbeschränkungsmöglichkeiten aufgezeigt, ihre Durchsetzung im Prozess und in der Zwangsvollstreckung. Der Stoff wird anhand von Fällen vertieft, deren Lösungen die Teilnehmenden erhalten.
Was sind die Schwerpunkte?
- Nachlassverbindlichkeiten, Schuldnerschaft und Haftungsmasse, Erbenhaftung bei bestehender Testamentsvollstreckung, Rangfolge der Nachlassverbindlichkeiten
- Prozessrecht, Rechtsstreit gegen den Erblasser
- Haftungsbeschränkungsvorbehalte, Schonfristen; Aufschiebende Einreden und deren Durchsetzung
- Schutz des Eigenvermögens des Alleinerben, Haftungsbeschränkungsmaßnahmen, Dürftigkeitseinrede, Überschwerungseinrede, Gläubigeraufgebot
- Sonderregeln für die Erbengemeinschaft, Einrede des ungeteilten Nachlasses, Gesamtschuldklage - Gesamthandsklage, Haftung der Miterben,
- Erbenhaftung bei Vor- und Nacherbschaft,
- Die Besonderheiten der Erbenhaftung im Pflichtteilsergänzungsrecht,
- Aktuelle Rechtsprechung zur Erbenhaftung
An wen richtet sich das Seminar?
Das Seminar richtet sich an erbrechtliche Praktiker/-innen, insbesondere an Fachanwälte/-innen für Erbrecht.