Worum geht es?
Ausländische Beschuldigte unterliegen aufgrund ihrer Staatszugehörigkeit Rechtsvorschriften, die vielfach von Entscheidungen im Strafverfahren beeinflusst werden. Bereits die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens verzögert oft ausländerrechtliche Entscheidungsprozesse, Verurteilungen können dem Aufenthalt in Deutschland die Grundlage entziehen. Es sollen grundsätzliche Fragen der Verteidigung nichtdeutscher Tatverdächtiger erörtert und die instanzenübergreifenden Probleme bis zur Rechtskraft eines Strafurteils beleuchtet werden. Es wird ein Überblick über das Ausländerrecht gegeben.
Was sind die Schwerpunkte?
- Dolmetscher/-in und schriftliche Übersetzungen
- Altersfeststellungen im Strafverfahren
- Notwendige Verteidigung
- Ausländerrechtliche Folgen der Einleitung eines Strafverfahrens
An wen richtet sich das Seminar?
Rechtsanwälte/-innen, die ausländische Beschuldigte in Strafverfahren vertreten, insbesondere Fachanwälte/-innen für Strafrecht