Worum geht es?
Das Seminar greift typische Szenarien aus online begangenen Verletzungsverhandlungen, insbesondere aus dem Urheber- und Äußerungsrecht auf und geht speziell auf deren prozessuale, tatsächliche und rechtliche Fallstricke im Rahmen der gerichtlichen Anspruchsdurchsetzung ein.
Was sind die Schwerpunkte?
- Besonderheiten der Haftung in Online-Szenarien
- Besonderheiten der Prozessführung (Antragsfassung, Zuständigkeit, Beweislast, einstweiliges Verfügungsverfahren, Zustellung etc.)
- Haftung von Internet Service Providern (Portalbetreiber, Bewertungsportale, soziale Netzwerke, Suchmaschinen, Access Provider etc.)
- Haftung für eigene Inhalte (in sozialen Netzwerken inkl. Account-Haftung und -Sperren, Tweet/Retweet und Fav, Hyperlinks)
- Schwachstellen im Prozessvortrag zu urheberrechtlicher Aktivlegitimation und Schaden bei Zuständigkeiten (national/international) und Zustellung (§ 5 NetzDG)
- Prozessuale Fallstricke im einstweiligen Verfügungsverfahren, inkl. Abmahnung und "Waffengleichheit" nach den Vorgaben des BVerfG
An wen richtet sich das Seminar?
Im Bereich des IT-, Urheber- und Medienrechts tätige Juristen/-innen und Anwälte/-innen, die mit Internet-Sachverhalten zu tun haben, insbesondere Fachanwälte/-innen für IT-Recht bzw. Urheber- und Medienrecht