Das Influencer-Marketing hat seit einigen Jahren in vielen Branchen klassische Werbeformen wie Printanzeigen, TV- und Radiowerbung sowie herkömmliche Internetwerbung abgelöst. In der Praxis ergeben sich dabei nicht zu unterschätzende rechtliche Fragestellungen. Inhalt dieses Seminars ist es, die typischen Beratungsthemen aus der anwaltlichen Praxis zu beleuchten, was insbesondere die Gestaltung von Social Media Posts und die Erstellung von Verträgen umfasst.
Marktüberblick, Erläuterung relevanter Begrifflichkeiten und Social Media Plattformen Grundlegendes Setting (Rechtsform, Impressum) Dauerthema: Kennzeichnung von Posts als „Werbung“ Gestaltung von Social Media Posts (Tatsachenbehauptungen/Meinungen, Recht am eigenen Bild, Urheberrecht, Verwendung von Musik in Posts etc.) Wettbewerbsrechtliche Vorgaben, insbesondere Wirkversprechen bei Kosmetikprodukten/Nahrungsergänzungsmitteln Gestaltung von Gewinnspielen Gestaltung von Verträgen zwischen Influencer/-in, Agentur und Brand (Vermittlungsvertrag, Kooperationsvertrag) Anmeldung einer Influencer-Marke Oft übersehen: Abgabe an die Künstlersozialkasse
Rechtsanwälte/-innen, die Influencer/-innen und/oder Influencer/-innen-Agenturen beraten sowie Juristen/-innen, die in einer Agentur arbeiten oder auch in einem Unternehmen, das regelmäßig Influencer/-innen für Kooperationen beauftragt, insbesondere Fachanwälte/-innen für Urheber- und Medienrecht und Gewerblichen Rechtsschutz.