Durchsuchungen bei Dritten als Berufsgeheimnisträger/-innen erfolgen im Spannungsverhältnis zwischen staatlicher Eingriffsbefugnis einerseits und Schweigepflichten der Betroffenen andererseits. Dem praktischen Bedürfnis nach einer „geräuschlosen“ Durchsuchung ist ebenso Rechnung zu tragen wie Verwertungsverbote zu beachten. Durchsuchungen bei Dritten bedeuten, dass unter hohem zeitlichem Druck weitreichende Entscheidungen zu beispielsweise der (un)freiwilligen Herausgabe von Daten, Mitwirkung, Zeugnisverweigerungsrechten u. Ä. zu treffen sind. Das Seminar zeigt die rechtlichen Grundlagen der Eingriffe und Abwehrmöglichkeiten auf und bietet Verhaltensregeln an.
Rechtsgrundlagen der Durchsuchung und Beschlagnahme bei Dritten Mitwirkungspflichten vs. Zeugnisverweigerungsrechte Die einzelnen Betroffenen (Mandatsträger/-innen, Berufshelfer/-innen, mitwirkende Personen) Strafbarkeitsrisiken und Verwertungsverbote Die einzelnen Medien/Datenträger (mit Exkurs Onlinedurchsuchung) Rechtsmittel, Akteneinsichtsrechte von Dritten
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